Tactical-IT

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28. April 2011

…….doch auch einen gewissen Standard muß es erfüllen…….

Abgelegt unter: Allgemein — Christian Palatka @ 21:53

Touchscreen,Transflective LCD,10.4 zoll,Direct Sunlight Readable,LED Backlight,700:1 Kontrast, -30°C bis 85°C, also so ziemlich alles das was wir suchten. Das einzige was uns nicht sofort in Euphorie ausbrechen ließ als wir es fanden waren die Dimensionen des Display. Hier vorallem die Dicke des Displays! Nun hieß es für mich wieder zurück ans Zeichenbrett bzw. zurück an den Computer und neue CAD Zeichnungen anfertigen. Neben bei suchen wir noch immer ein Satellitenmodem welches wir in das DSC integrieren können und auch alle Technischen Details bezüglich des UKW Modems sind noch nicht geklärt. Also hieß es für mich wieder email schreiben was sich ab und an nicht ganz einfach darstellte da ich meine spezifischen technischen Fragen in Englisch formulieren mußte. Seitenweises Studium der technischen pdf´s die ich zugesandt bekam, natürlich in Fachchinesisch und in Englisch trugen ihren Teil dazu bei mich wieder vollends zu Beschäftigen. Wieder einmal eine Woche in der ich vor 0300 Uhr Früh nicht ins Bett kam.So nebenbei kümmerte ich mich auch noch um den richtigen Akku. Die Wahl viel auf Lithium Polymer da diese eine große Kapazität haben jedoch schwieriger zum Laden sind und man dafür spezielle Bauteile zum Laden braucht, damit man sie nicht überlädt (Gefahr des Druchbrennens) oder zu tief entlädt (dadurch kann man sie nicht mehr wieder aufladen). Nun hatten wir also das Mainboard, GPS Modul, SSD Festplatte, Akkus, UKW Modem, Display, Überdruckventil, Head mounted display, Satelliten Antenne, Gehäusematerial, Tastatur zusammen. Nur noch das Satellitenmodem fehlt uns jetzt. Als nächstes gingen wir daran für den Prototypen Holzmodelle des Gehäuses herzustellen damit wir die Bauteile einmal verbauen können und um zu sehen ob auch alles so funktioniert wie wir es am Computer geplant haben………..

18. April 2011

……und weiter gehts mit der Teilesuche und mit den Problemen….

Abgelegt unter: Allgemein — Christian Palatka @ 19:02

So nun weiter auf der Suche nach dem Mainboard das keinen Kühler braucht jedoch eine x86 Architektur besitzt. Es verging mehr als eine Woche bis ich dann ein passendes Mainboard, sowohl in größe als auch in der Leistung fand. Das war auch so ein Problem, die größe von den Bauteilen, da wir ja so klein als möglich bleiben wollten mit unserer Daten sende Konsole. Nach dem Mainboard ging es nun an die Größe des Displays und vorallem welches Display. Sunlight readable muß es sein, und vorallem dünn muß es sein um wiederum Platz zu sparen………….

14. April 2011

Amateurfunker senden anders….

Abgelegt unter: Allgemein — Christian Palatka @ 16:05

So nun stieg ich also in die Amateurfunkszenen ein unter den diversersten Foren meldete ich mich an wobei man hier immer mein Amateurfunk Callsign wissen wollte was ich ja als Pseudofunker nicht hatte und so immer eines erfand. Tut mir leid wenn ich durch Zufall eines gewählt habe was es wirklich gibt! Entschuldigung!!! Als ich mich näher damit befasste sah ich erst wie aufwendig diese Materie ist und das nicht ganz so einfach ist wie sms oder email senden. Und dann als ich halbwegs durchblickte und auch noch ein Modem gefunden hatte welches von der Größe Perfekt gepasst hätte, kam ich durch lesen von Fachliteratur darauf das der STANAG (Standardization Agreement, ein Standardisierungsübereinkommen der NATO-Vertragsstaaten)von den Amateurfunkern nicht mit dem des Militärs zusammen passt. Wieso hatte ich nicht früher daran gedacht habe ich mich geärgert. Vorallem mit meinem Background wissen welches ich als aktiver Soldat hatte *grrrrr*. Na gut dann wieder mal auf und googlen welchen STANAG denn die NATO so verwendet. Nach einer kurzen Einleseübung (Wikipedia sei Dank) konnte ich mich wieder auf die Suche nach dem richtigen Modem für uns machen. Ich durchsuchte die Weiten des Web´s und wurde schließlich in Südafrika fündig. So, Kontakt aufnehmen hieß es nun. Und prompt Antwortete mir Rian von der Firma (absichtlich keine Firmennamen hier) die das Modem herstellte mit einer Frage welche ich noch öfters hören sollte. Die Frage lautete “From wich Country are you?”. Kurze Antwort zurück “vom Friedlichen, Neutralen, Westlich orientiertem aber trotzdem Weltoffenen, Kulturreichem, mittlerweile Vielvöllkerstaat ÖSTERREICH : )” Nein im ernst die Antwort viel kürzer aus “Austria”. Er schrieb dann zurück “okay, so no problem we can deliver you!” Herzlichen Dank dachte ich mir, denn ich fing darauf hin sofort an Rian über die Technischen Details sowie die Funktionsweise ihres Modem´s auszufragen. Dies zog sich so über ca. 50 mails und 10 Telefonnaten hin bis ich einen ersten Ansatz hatte wie ich das Modem in unsere Applikation integieren könnte. Nebenbei suchte ich noch ein passendes Mainboard das klein genug ist, keinen Kühler braucht und jetzt kam´s und das eine x86 Architektur besaß. Das war auch gleich wieder der Beginn der nächsten Misäre………

13. April 2011

So gings weiter…..

Abgelegt unter: Allgemein — Christian Palatka @ 12:10

Man sollte ja gar nicht glauben was man alles bedenken muß um einen Computer für das Militär zu bauen. Da wären die normalen Elektromagnetischen EMF Test´s, die IP64 Test´s = Vollständiger Berührungsschutz, Schutz gegen Eindringen von Staub,Geschützt gegen Sprühwasser. Die mil. Standard 810F Test´s. Dieser Katalog ist so umfangreich das man nicht alles prüfen kann und sich deswegen auf bestimmte Punkte festlegen muß. Wer prüft mil. Standard 810F ? Das war nun meine nächste Frage. Ich Telefonierte in Österreich und in Deutschland mit den TÜV. Doch die prüfen keinen mil. Standard und konnten mich auch nicht an irgendeine Prüfstelle verweisen. Nur durch Zufall kam ich zu einer Firma die diese Prüfungen in Teilen durchführen kann und andere Stellen weis die die restlichen Prüfungen machen kann sodass wir unser Zertifikat erhalten. Der Zufall hatte auch einen Namen, nämlich wieder mal zufälligerweise “Stefan”. Danke auch an dich Stefan!  Nebenbei begann die Suche nach den Bauteilen die sich nicht ganz einfach gestalteten. Denn als noch kein bestehendes Unternehmen sprich als Privatperson bekommt man nur schwer Zugang zu militärischen Bauteilen. Und wo finde ich solche Bauteile?!. Dank dem Internet ohne diesem es nie möglich gewesen wäre fand ich über einige Umwege doch noch die passenden Teile zumindest mal für den Prototypen. Ich sprechen von Bauteilen aus der Schweiz, Deutschland, Südafrika, England und Österreich. Doch das nächste Problem war das wir nicht die null acht fünfzehn Bauteile haben wollten die schon ein jeder verbaut. NEIN wir wollten Innovationen - wir wollen Innovationen. Ich meine hier Sachen wie LWL,HDM,UKW/KW Modem, Sat. Modem, neuartiges Gehäusematerial sowie volle Nachtoperabilität des Gerätes ohne ein Licht welches für das Menschliche Auge erkennbar ist abzustrahlen! Ja hier sollten unsere ganzen Erkenntnisse einfließen sowie unsere Wünsche die wir gerne an ein Gerät stellen würden aber es nie konnten da solche Produkte für unseren Dienstgeber zu teuer gewesen wäre wenn es sie denn Überhaupt gegeben hätte. Doch nun zurück….Ich fing an nach einem Modem zu suchen welches Daten über Funk per  UKW und KW versenden kann. Da kam ich in die Amateurfunkszene auf die Pactor Materie. Pactor steht für Packet Radio und AMTOR und bezeichnet eine digitale Betriebsart im Amateurfunk………..

12. April 2011

Die Gründungsphase von Tactical-IT

Abgelegt unter: Allgemein — Christian Palatka @ 23:48

Die Idee zur Gründung einer speziellen Hard & Software Firma kam mir im Jahr 2008, als ich zurück von einem Einsatz aus Afrika wieder einmal eine Bewertungsmatrix bezüglich der dort eingesetzen “Ruggedized” Computer ausfüllen sollte. In dieser Matrix sollte ich eintragen was gut und was weniger gut war - ist und was man noch alles verbessern könnte. Als ich mitten im ausfüllen war, machte ich halt, blickte meinen Partner gegenüber an und sagte zu ihm ich werde einen “Sch………” hier hinein schreiben! Meine Einsatzerfahrungen und Ideen behalte ich für mich denn ich bzw wir werden unseren eigenen Taktischen Computer bauen sagte ich zu meinem Partner. So also machte ich mich gleich daran zu überlegen welche Features unser Gerät beinhalten sollte denn ich wollte das Pferd von hinten aufzäumnen wie man so schön sagt. Als wir wußten was wir einbauen wollen fing ich an das Gehäuse zu Designen. Also fing ich nun an mich in das CAD Programm einzuarbeiten, das ich von einem Freund bekam, danke Stefan!……..

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